Schloss Štanjel

Das Schloss dominiert den alten Ortskern. Im 16. Jahrhundert erbten die Habsburger ein ursprünglich viel kleineres mittelalterliches Gebäude, das im Besitz der Görzer Grafen war. Dieses Gebäude wurde dann von den Habsburgern den Grafen Cobenzl als Lehen verliehen. Außer eines kurzen Intermezzos während der venezianischen Besetzung Štanjels und später als der Besitz an die Familie Coronini aus Kromberk (bei Nova Gorica) ging, herrschten die Grafen Cobenzl in Štanjel bis zum Jahr 1810, als diese Familie ausstarb. Danach ging der Besitz des Schlosses in die Hände zahlreicher Familien über. Anhand der Jahreszahlen auf den erhaltenen Gedenktafeln wird vermutet, dass die Grafen Cobenzl im Jahr 1583 damit begannen, das Schloss umzubauen. Das heutige Erscheinungsbild eines Barock- und Renaissanceschlosses wurde diesem um das Jahr 1661 verliehen. Acht Jahre später wurde der Bau der zweiflügeligen Residenz mit einer hohen Mauer und einem monumentalen Renaissanceportal abgeschlossen. Im Ersten Weltkrieg richtete sich hier die österreichische Armee ein Krankenhaus für Offiziere ein. Während der Zwischenkriegszeit wurde das Schloss nach den Entwürfen und auf Betreiben des Bürgermeisters Max Fabiani zum Zentrum des gesellschaftlichen Lebens; es beherbergte eine Schule, den Gemeindesitz, eine Bibliothek, eine Ambulanz und im Schlosshof wurden jeden Sommer Tänze, Konzerte und Theateraufführungen veranstaltet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss durch einen Partisanenangriff stark zerstört, die Renovierung begann in der zweiten Hälfte des 20.

Turm am Haupttor

Der Turm am Haupttor war einst Teil der Stadtmauer.
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Schlosshof

Den Schlosshof ​​betritt man durch ein Barockportal mit dem Wappen der Grafen von Cobenzl.  
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Quadrat-Turm

Der Quadrat-Turm wurde einst als Kapelle verwendet (Rundbogenfenster).  
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Turm am Torweg nach Kobdilj

Der Turm am Torweg nach Kobdilj sicherte einst den Zutritt aus dem Vipavatal.
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