Ferrarigarten, Štanjel

Der gesamte Komplex der Villa Ferrari und des Ferrarigartens entstand in den 20er und 30er Jahren des 20.

Der Ferrarigarten wurde nach Plänen von Max Fabiani zwischen den beiden Weltkriegen als Teil der Villa Ferrari angelegt. Das gesamte Anwesen war Eigentum des Triester Arztes Enrico Ferrari, der eine ländliche Villa und ein Sanatorium für Lungenkranke einrichten wollte. Der berühmteste Teil des Gartens ist der im Jugendstil angelegte ovale Teich mit Insel, der mit Regenwasser aus einem komplexen Rohrleitungssystem gespeist wird.


Ferrarigarten ist unterhalb der befestigten Ortschaft Štanjel. Der Weg führt durch den Turm am Torweg nach Kobdilj. Der gesamte Komplex der Villa Ferrari und des Ferrarigartens entstand in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts unter der Leitung des Architekten Max Fabiani und ist die bedeutendste Parkanlage aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Slowenien.

Der Besitzer dieses Komplexes war Enrico Ferrari, Arzt aus Triest und Schwager Max Fabianis. Max Fabiani kaufte die meisten, der in der ersten Reihe gelegenen Gebäude oberhalb des Parks und auch einige in der zweiten Reihe auf. Fabiani renovierte zwar alle Häuser, dennoch blieben sie von der Straßenseite her unverändert. Die Revitalisierung und Umwandlung der einstigen Bauernhäuser in eine Villa stellt ein konzeptuelles Novum im Bereich der europäischen Architektur dar. Die dem Park zugewandte Seite der Häuser ist als Landvilla mit Park ausgestattet.

Der Garten ist terrassenartig angelegt, womit das Baukonzept von Štanjel nachgeahmt wurde und sich mit der Landschaft verschmolz. Neben Gemüse- und Blumenbeeten, verschiedenen Pflanzen und Bäumen, einer Pergola, einer Boulebahn, eines Aussichtspunkts und eines Pavillons stellt eine Besonderheit dieses Parks auch das Wasserbecken dar, das mit Wasser aus dem eigens dafür angelegten Wassersystem aufgefüllt wurde, das das Regenwasser des Hügels oberhalb von Štanjel sammelte. Durch dieses System wurde das Wasser in alle Gebäude der Villa geleitet. Zur Villa und zum Park führt ein Panoramaweg, der um den Hügel herum verläuft und an einem schmiedeeisernen Tor mit dem Monogramm des Besitzers endet. Vom Garten und von diesem Weg aus bietet sich ein herrlicher Ausblick zum Branicatal und auf die umliegende Hügel- und Berglandschaft. Der Park ist in letzter Zeit ein beliebter Platz für Verliebte geworden, die auf der venezianischen Brücke prüfen können, wie stark ihre Liebe ist.

EINTRITT FREI

GPS: 45.8232251, 13.8476320

 

 

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